ferial AI

Nutzungsbedingungen

für die Software Ferial · Stand: September 2026

Kurz gesagt: Ferial ist ein Dashboard für Betriebe. Es bereitet Bestellungen, Angebote, Werbemittel und Beiträge vor — freigegeben und verantwortet wird alles von Ihnen. Konten bei Instagram oder TikTok verbinden Sie nur, wenn Sie das wollen, und trennen sie jederzeit selbst. Newsletter gehen nur an Empfänger, deren Einwilligung belegt ist — über Ihr eigenes Brevo-Konto.

1. Anbieter und Geltung

Anbieter von Ferial ist Hoai Duy Hoang, Alsenstraße 50, 44789 Bochum (Impressum). Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software Ferial unter ferial.ai durch Betriebe und die Personen, denen ein Betrieb einen Zugang einräumt. Ferial richtet sich ausschließlich an Unternehmen; ein Angebot an Verbraucherinnen und Verbraucher ist damit nicht verbunden.

2. Vertragsgrundlage

Grundlage der Nutzung ist der Vertrag, den der Betrieb mit uns schließt (Hauptvertrag). Er regelt Leistungsumfang, Module, Vergütung, Laufzeit, Verfügbarkeit und Haftung. Diese Nutzungsbedingungen ergänzen ihn um die Regeln für die tägliche Nutzung; weichen beide voneinander ab, gilt der Hauptvertrag.

3. Was Ferial tut

Ferial liest die Daten, die ein Betrieb anbindet oder eingibt, und bereitet daraus Vorschläge auf: Bestellvorschläge, Angebotsentwürfe, Werbemittel, Beiträge für soziale Netzwerke, Newsletter, Auswertungen. Was nach außen geht — Bestellungen, Angebote, Beiträge, Newsletter, Erinnerungen — gibt eine Person im Betrieb frei. Ohne Freigabe laufen nur Vorarbeiten. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

4. Zugänge

Der Betrieb legt seine Benutzerkonten selbst an und entscheidet, wer Zugang erhält. Zugangsdaten sind geheim zu halten; ein Verlust oder Missbrauch ist uns unverzüglich mitzuteilen, damit wir den Zugang sperren können. Für alles, was über einen Zugang des Betriebs geschieht, ist der Betrieb verantwortlich, soweit er den Zugang nicht rechtzeitig hat sperren lassen.

5. Verbundene Konten bei Instagram, TikTok und Google

Auf Wunsch des Betriebs veröffentlicht Ferial freigegebene Beiträge in dessen eigenen Konten bei Instagram und TikTok. Dafür meldet sich der Betrieb selbst bei der Plattform an und erteilt Ferial den Zugriff. Für Google verbindet Ferial kein Konto, sondern stellt Dateien und Adressen bereit, die der Betrieb selbst in seinem Google-Konto einträgt.

Der Betrieb bleibt Inhaber seiner Konten und ist für sie verantwortlich: für die Regeln der jeweiligen Plattform, für die Rechte an Texten, Bildern und Logos, die er in Ferial verwendet oder hochlädt, und für jeden Beitrag, den er freigibt. Ferial veröffentlicht nichts, was nicht eine Person im Betrieb freigegeben hat, und liest weder Nachrichten noch Kommentare der Konten.

Die Verbindung lässt sich jederzeit trennen: im Dashboard auf der Seite „Kanäle“ beim jeweiligen Konto mit „Zugang widerrufen“. Ferial löscht dann die gespeicherten Zugangsdaten und veröffentlicht nichts mehr. Was dabei gespeichert und gelöscht wird, beschreibt die Datenschutzerklärung im Abschnitt Verbundene Konten.

6. Newsletter über Ihr eigenes Brevo-Konto

Ferial bereitet Newsletter vor und versendet sie nach Freigabe durch eine Person im Betrieb zum gewählten Termin — über das Konto, das der Betrieb selbst beim E-Mail-Dienst Brevo (Sendinblue SAS, Paris) anlegt und unter „Newsletter-Dienst“ mit Ferial verbindet. Der Betrieb bleibt Inhaber dieses Kontos und ist für die Regeln von Brevo, für seine Absenderadresse und für das dortige Kontingent verantwortlich.

Versendet wird ausschließlich an Empfänger, deren Einwilligung in Ferial belegt ist: aus dem Shop des Betriebs mit bestätigter Anmeldung, über das Anmeldeformular mit Bestätigungslink oder aus einer Liste, die der Betrieb selbst einspielt. Wer eine Liste einspielt, bestätigt dabei ausdrücklich, dass für jede Adresse eine Einwilligung vorliegt, und beschreibt, womit sie belegt ist. Für die Einwilligungen, deren Nachweis und den Inhalt jedes Newsletters ist der Betrieb verantwortlich; Ferial prüft vor der Freigabe nur, ob Betreff, Termin, Anschrift und mindestens ein Empfänger mit Beleg vorhanden sind.

Jeder Newsletter trägt am Ende einen Abmeldelink sowie Name und Anschrift des Betriebs; beides setzt Ferial selbst und lässt sich nicht entfernen. Eine Abmeldung — über diesen Link, im Shop oder auf Zuruf — wirkt ab dem nächsten täglichen Lauf, und die Adresse bleibt als Sperrvermerk stehen, damit sie nicht versehentlich wieder aufgenommen wird. Der Betrieb kann den Zugang unter „Newsletter-Dienst“ jederzeit mit „Zugang entfernen“ beenden; Ferial löscht dann den gespeicherten Schlüssel und versendet nichts mehr. Liste und Kontakte in seinem Brevo-Konto bleiben, wie sie sind. Was das Anmeldeformular auf unserem Server speichert, beschreibt die Datenschutzerklärung im Abschnitt Newsletter-Anmeldeformulare.

7. Inhalte und Verantwortung

Vorschläge von Ferial — auch solche, die mit Hilfe eines KI-Dienstes entstehen — sind Entwürfe. Der Betrieb prüft sie vor der Freigabe auf Richtigkeit, Rechtmäßigkeit und Angemessenheit. Ferial darf nicht für rechtswidrige, irreführende oder die Rechte Dritter verletzende Inhalte verwendet werden.

8. Verfügbarkeit und Weiterentwicklung

Wir entwickeln Ferial fortlaufend weiter; Funktionen können hinzukommen, sich ändern oder entfallen, ohne dass sich der vereinbarte Leistungsumfang verringert. Wartungsarbeiten kündigen wir nach Möglichkeit vorher an. Welche Verfügbarkeit geschuldet ist, regelt der Hauptvertrag.

9. Haftung

Wir haften im Rahmen des Hauptvertrags. Eine darüber hinausgehende Haftung ergibt sich aus diesen Nutzungsbedingungen nicht.

10. Datenschutz

Wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung. Für die Geschäftsdaten, die ein Betrieb in Ferial verarbeitet, schließen wir mit ihm einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

11. Änderungen dieser Bedingungen

Wir können diese Bedingungen ändern, etwa weil sich Ferial oder die Anforderungen der angebundenen Plattformen ändern. Änderungen kündigen wir den Betrieben vorher in Textform an. Die jeweils gültige Fassung steht unter dieser Adresse mit ihrem Stand.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist Deutsch. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam.

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